Brandschutz & Sicherheit Müller
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Feuerlöscher

Ein Feuerlöscher ist ein tragbares Kleinlöschgerät mit einer Gesamtmasse von maximal 20 Kilogramm. Er dient dem Ablöschen von Klein- und Entstehungsbränden und enthält Löschmittel, das durch gespeicherten oder bei Inbetriebnahme erzeugten Druck ausgestoßen wird.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Feuerlöschern:

Der Dauerdrucklöscher ist für den Verbraucher preiswerter, aber aufwendiger zu warten. Dauerdrucklöscher (Permanentlöscher ) sind Feuerlöscher, bei dem sich Löschmittel und Treibgas zusammen in einem Löschmittelbehälter befinden. Das im Löschmittelbehälter enthaltene Treibgas (Stickstoff) übt einen andauernden (permanenten) Druck auf das Löschmittel aus. Nach Betätigung der Auslösevorrichtung strömt das Löschmittel unter Druck über das Steigrohr, den Auswurfschlauch und die Auswurfdüse aus dem Feuerlöscher. Dauerdrucklöscher gibt es für die Löschmittel Wasser, Schaum und Pulver.

Der Aufladelöscher ist qualitativ hochwertiger. Das Gas zur Inbetriebnahme des Feuerlöschers wird in einer besonders dickwandigen Treibmittelflasche gespeichert. Das Löschmittel wird erst bei Inbetriebnahme des Feuerlöschers unter Druck gesetzt. Im Aufladelöscher befindet sich ein Treibgasbehälter. Wird zwischen den beiden Behältern eine Verbindung durch Öffnen des Ventils am Treibgasbehälter hergestellt, strömt das Treibmittel (Treibgas, z. B. Kohlendioxid) in den Löschmittelbehälter und setzt diesen unter Druck. Aufladelöscher gibt es für die Löschmittel Pulver, Wasser und Schaum als vorgemischte Lösung oder als Kartusche mit Schaumkonzentrat.

Nur überprüfte Feuerlöscher garantieren Betriebssicherheit. Deshalb sollten Feuerlöscher nach spätestens 2 Jahren von einer befähigten Person gewartet werden.